Unser Boden ist in der Lage unvorstellbar große Mengen an CO2 zu binden und zwar in Form von Humus. Und das können wir uns für den Klimaschutz zu Nutze machen!

Klimaschutzmaßnahmen und Humusaufbau

Die vom französischen Landwirtschaftsminister auf der Pariser Klimaschutzkonferenz 2015 eingebrachte
Initiative „4p1000“, der sich unter anderem auch die deutsche Bundesregierung angeschlossen hat,
hat ermittelt, dass ein jährlicher weltweiter Humusaufbau von 0,04 % die Emissionen
eines gesamten Jahres kompensieren würde. Nicht nur die Bundesregierung, sondern auch positerra unterstützt die Initiative.

Was ist Humus?

Kurz gesagt: Humus ist der organische Teil der Bodensubstanz. Aber kurz gesagt reicht nicht. Humus entsteht durch komplexe Prozesse im Boden, die von Milliarden von Bodenlebewesen verrichtet werden, vor allem durch Mikroorganismen und Pilze, aber auch durch Regenwürmer. Alle zusammen sorgen dafür, dass organische Stoffe, z.B. Pflanzenreste, gemeinsam mit den Mineralien des Bodens in fruchtbaren Humus umgewandelt werden.

Humus hat neben der positiven Auswirkung auf das Klima viele weitere positive Effekte: Humusreiche Böden können mehr Wasser speichern und Dürrephasen besser überstehen. Sie nehmen bei Starkregen das Wasser schneller auf und vermeiden so Erosion und Überschwemmungen. Das Bodenleben wird gestärkt und die Artenvielfalt steigt. Und selbst das Grundwasser wird besser – denn Humus kann Stickstoff speichern, der ansonsten leichter versickern würde.

Wie funktioniert Humusaufbau?

Möchte man Humus aufbauen, müssen Landwirte auf eine humusaufbauende bzw. regenerative Bewirtschaftung umstellen. Sie setzen dann auf Maßnahmen zur Stärkung des Bodenlebens:
vielgliedrige Fruchtfolgen mit Zwischenfrüchten, gezielte Bodenlockerung mit wenig oder komplett ohne Pflügen, Flächenrotte und Tiefenlockerung kombiniert mit Fermenten. Zudem wird mit einer humusaufbauenden Landwirtschaft der Bodenstoffwechsel unterstützt, u.a. durch den Einsatz von Effektiven Mikroorganismen und Pflanzenkohle. Wendet man die vielen verschiedenen Methoden konsequent an, reichert sich im Laufe der Jahre immer mehr Humus an und der Boden regeneriert sich.

Positerra unterstützt diesen Weg zu einer humusaufbauenden Landwirtschaft konkret durch Wissenstransfer.

UNSERE MOTIVATION

„Ein gesunder Boden ist letztendlich die Lebengrundlage für so gut wie alles auf unserer Erde – und für uns ist er seit Jahrzehnten eine Passion! Wir wollen diese Lebensgrundlage unbedingt erhalten und den Boden wieder besser machen - durch Humusaufbau. Gemeinsam mit Partnern haben wir das System der Regenerativen Landwirtschaft weiterentwickelt und geben unser Wissen jedes Jahr in vielen Veranstaltungen an interessierte Landwirte weiter. Wichtig ist, die Natur zu verstehen und mit ihr zu wirtschaften. Bodenschäden und Ernteausfälle sind häufig die Folge von Kompromissen und können mit speziellen Anbaumaßnahmen und richtiger Bodenbearbeitung reduziert werden.“

Dipl. Ing. (FH) Dietmar Näser, Grüne Brücke und Friedrich Wenz, Humusfarming | Gründer von positerra

Was ist die
regenerative Landwirtschaft?

Regenerative Landwirtschaft = Humusaufbauende Landwirtschaft!

Ziel ist der Humusaufbau durch die Wiederherstellung des lebend verbauten Kohlenstoffes im Boden. Es
geht um die Wiederherstellung der mikrobiellen Prozesse im Boden durch die Förderung der Interaktion
Pflanzen-Bodenleben. Regenerative Landwirtschaft basiert auf Methoden und Verfahren, die die Naturgesetze
unterstützen.

Die Regenerative Landwirtschaft besteht aus in der Praxis gewonnenen Erfahrungen, nicht nur aus Laborergebnissen.

Es haben sich folgende Schritte zur Umsetzung der Regenerativen Landwirtschaft bewährt:

Was ist die
Regenerative Landwirtschaft?

Regenerative Landwirtschaft = Humusaufbauende Landwirtschaft!

Ziel ist der Humusaufbau durch die Wiederherstellung des lebend verbauten Kohlenstoffes im Boden. Es
geht um die Wiederherstellung der mikrobiellen Prozesse im Boden durch die Förderung der Interaktion
Pflanzen-Bodenleben. Regenerative Landwirtschaft basiert auf Methoden und Verfahren, die die Naturgesetze
unterstützen.

Die Regenerative Landwirtschaft besteht aus in der Praxis
gewonnenen Erfahrungen, nicht nur aus Laborergebnissen.

Es haben sich folgende Schritte zur Umsetzung der Regenerativen Landwirtschaft bewährt:

die Nährstoffe im Boden ins Gleichgewicht bringen und den Boden belebend düngen

den Unterboden lockern und mit Wurzeln stabilisieren

die Böden dauerhaft und vielfältig begrünen für die Vielfalt und Ernährung des Bodenlebens

den lebenden Bewuchs in Flächenrotte bringen, diese Rotte fermentativ lenken

die Wirtschaftsdünger mikrobiell beleben

die Kulturen durch stressvermeidende vitalisierende Behandlungen zur maximalen Photosyntheseleistung bringen

die Nährstoffe im Boden ins Gleichgewicht bringen und den Boden belebend düngen

den Unterboden lockern und mit Wurzeln stabilisieren

die Böden dauerhaft und vielfältig begrünen für die Vielfalt und Ernährung des Bodenlebens

den lebenden Bewuchs in Flächenrotte bringen, diese Rotte fermentativ lenken

die Wirtschaftsdünger mikrobiell beleben

die Kulturen durch stressvermeidende vitalisierende Behandlungen zur maximalen Photosyntheseleistung bringen

Die Regenerative Landwirtschaft ist ein fortschreitender Prozess, kein abschließender Ansatz.
Dieser Prozess muss betriebsindividuell angepasst werden.

Wie funktioniert
regenerative Landwirtschaft?

Hier finden Sie weitere Informationen zum Thema "Regenerative Landwirtschaft":

Häufige Fragen (FAQ)

+ Wie funktioniert die Boden-Beprobung?
+ Pflanzenernährung – wie funktioniert das eigentlich?
+ Was ist die Albrecht-Analyse?
+ Weiterführende Links zum Thema Humus und Klimaschutz